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Baumnuss-Linsen-Pastete

Für 8 Personen

200 g braune oder grüne Linsen
6 dl Wasser
200 g Baumnüsse, fein gemahlen
100 g Stangensellerie oder Knollen Sellerie, in sehr feine Streifen geschnitten
2 Zwiebeln, fein gehackt
2 Knoblauchzehen, ausgepresst
400 g Tomaten oder Tomatensauce, in grobe Würfel geschnitten
100 g Butter
4 Eier, verquirlt
1 TL Oregano

1 EL Maizena

Salz, Pfeffer aus der Mühle

Die Linsen im Wasser 30 Minuten weich kochen. Mit den Nüssen, Sellerie, Zwiebeln und Knoblauch vermischen. Die Tomaten zu einem Mus verkochen und durch ein Sieb streichen. Es sollte 2 dl Püree ergeben; wenn Sie mehr haben, einkochen lassen, wenn Sie weniger haben, Wasser zufügen. Die Butter im Tomatenpüree schmelzen und etwas abkühlen lassen. Tomaten, Eier, Oregano, Maizena, Salz und Pfeffer zu den Linsen geben und alles gut mischen. In eine eingefettete Pasteten- oder Kastenform pressen und bei 180°C 1 Stunde backen. Ganz abkühlen lassen und erst dann aus der Form nehmen. Als Vorspeise oder als Hauptgericht servieren. Dazu passt Chilisauce, Sauerrahmsauce oder Gemüsevinaigrette

Apfel Tarte-Tatin à la Lucas

für 8 Personen

Zutaten:
Teig
250gr Weissmehl
125gr Butter
0.1l Wasser
Prise Salz

Füllung
100gr Zucker
80gr Butterflocken
4-5 Äpfel

So wird es zubereitet:
Teig
Butter in Flocken zum Mehl geben und verreiben, mit Salzwasser rasch zu einem Teig verarbeiten. Nur kurz kneten. Danach 1 Stunden in der Kälte ruhen lassen.
Eine Kugel formen. Zwischen 2 Backpapier-Bogen legen, etwas flachdrücken, auf die Grösse des Bleches auswallen (ca. 1 cm grösser für den Rand). Ca. 20 Minuten in den Kühlschrank legen.

Tarte Tatin: Ofen vorheizen auf 220°C Ober-/Unterhitze (Heissluft/Umluft 200°C). Zucker gleichmässig auf dem Blech verteilen, 4-6 Minuten in der Mitte des Ofens caramelisieren. Achtung: Gut überwachen, damit der Zucker nicht verbrennt. Herausnehmen, Butter darauf verteilen.

Äpfel dicht nebeneinander ziegelartig auf das Blech legen.
Ein Backpapier vom Teig entfernen, Teig auf die Äpfel legen, das zweite Backpapier entfernen, überlappenden Teig (ca. 1 cm) zwischen Äpfel und Blechrand drücken, Teigboden mit einer Gabel mehrmals einstechen.
In der Mitte des auf 220°C vorgeheizten Ofens 20-25 Minuten backen.
10 Minuten auskühlen lassen. Tarte auf Teller oder Platte stürzen (Vorsicht: heisser Saft). Warm oder kalt servieren.

Dazu passt 
Zimteis oder Vanilleeis

Viel Spass beim nachkochen

Wir haben für dich geöffnet…

Ein Lächeln sagt mehr als ein Handschlag
aus diesem Grund verzichten wir aufs Händeschütteln.

Die Gesundheit unserer Gäste, Mitarbeitende und Mitmenschen liegt uns am Herzen. Aus diesem Grund stützen wir uns auf die aktuellen Vorgaben des Bundesrates vom 28.10.2020 sowie jene des Staatsrates des Kanton Wallis vom 04.11.2020 um eine weitere Ausbreitung des Coronavirus zu verhindern.

Hinweis zur Anreise:
Im gesamten ÖV sowie in öffentlich zugänglichen Innenräumen besteht eine Maskenpflicht. Diese Bestimmungen gelten auch für unser Hotel.

Der Speisesaal und Hotelstube stehen unseren Hotelgästen unter Einhaltung der Vorgaben des Kantons zur Verfügung. Massagenbehandlungen sind buchbar.

Bei uns im Hotel findest du genügend Raum mit Entspannungsnischen, um die empfohlenen Abstände einzuhalten und gleichzeitig einen schönen Aufenthalt zu geniessen.

Folgende Massnahmen haben wir getroffen und werden laufend der aktuellen Situation angepasst:

  • Maskenpflicht im gesamten Hotel
  • mehrere Desinfektionsstationen
  • Wir halten uns an die gängigen Hygiene- und Verhaltensregeln die vom Bundesamt für Gesundheit empfohlen werden.
  • Das Hotel wird täglich gereinigt und desinfiziert
  • Die Tische im Restaurant und in der Hotelstube haben einen Abstand von 1.50 Meter
  • Am Tisch kannst du dich mit dem App Socialpass anmelden und unsere Wein- und Getränkekarte anschauen. Wenn du den Tisch verlässt, kannst du dich auschecken.
  • Maximal 4 Personen pro Tisch, ausser bei Personen vom gleichen Haushalt
  • Das Hotel ist von 07.30 bis 22.00 Uhr geöffnet.
  • Im Frühstücksraum dürfen sich maximal 20 Personen aufhalten.
  • Massagenbehandlungen werden nur bei Personen durchgeführt, die keine Symptome wie Halsschmerzen, Husten/Schnupfen, Fieber, Kopfschmerzen, Verlust von Geruchs- und/ oder Geschmackssinn oder allgemeine Schwäche aufweisen. Es besteht eine Maskenpflicht für Gast und Therapeut.
  • Du hast die Möglichkeit zu entscheiden, ob dein Zimmer täglich gereinigt wird oder nicht.
  • Wir bitten unsere Gäste respektvoll miteinander umzugehen, Abstand zu halten und regelmässig die Hände zu reinigen oder zu desinfizieren.

Das Langlaufschutzkonzept findest du auf Goms Tourismus: https://www.obergoms.ch/langlauf/covid-schutzkonzept/

Sollte sich an der Situation etwas ändern, informieren wir dich umgehend und aktualisieren den News-Eintrag. Einem schönen und erholsamen Aufenthalt in der Natur steht nichts im Wege.

Bei Fragen oder Unsicherheiten stehen wir dir gerne zur Verfügung.
info@glocke.ch / 027 974 25 50

Herzliche Grüsse
Sebastian, Sonja und das Gloggä Team

…und freuen uns auf deinen Besuch!

Umbau: Update 17. April 2021

Ein kleines Update zu unserem Bau.

Am 30. März begannen wir mit dem Goggwärgji Bau. In den ersten Tagen räumten wir den Schnee. Später betonierten wir den Frostriegel und legten die Sanitärleitungen ein. (Bild unten)

Nun haben wir Misapor als Dämmung (Bild oben rechts) und Magerbeton (Bild oben links) aufgeschichtet. Zurzeit wird für die Bodenplatte geschalt. In der nächsten Tagen werden die Elektriker und Saniärinstallateuren arbeiten, damit wir am Mittwoch die Bodenplatte betonieren können.

Den Bau könnt ihr auf unserer WebcamInstagram oder Facebook verfolgen.

Wir wünschen allen gute Gesundheit und bis bald in der Gloggä.

Bis bald im Sommer in der Gloggä.
Sonja, Sebastian, Emilia, Arin, Louisa und das Gloggä Team

Gogg und Wärgi

Gogg und Wärgi

Gogg und Wärgi gehören zu den «Goggwäärgjini», keltischer Volksstamm, die nach der Besiedlung durch die Alemannen gezwungen wurden, das Goms zu verlassen. Gogg und Wärgi, Überbleibsel eines verdrängten Urvolkes?
Die Alemannen bevölkern ab dem 7. und 8. Jahrhundert unser Tal. Einige wenige Goggwäärgini konnten sich der Kolonisation der Alemannen widersetzen und liessen sich im unbewohnten Landstrich Überrotten in Reckingen nieder. Die Alemannen lebten vorerst in Streusiedlungen, erst später bauten sie die für das obere Goms so typischen Haufendörfer. Gogg und Wärgi in der Peripherie von Reckingen fühlten sich sicher, doch diese Geborgenheit erhielt Risse.

Immer wieder errichteten erholungsbedürftige und stressige Mitmenschen in Überrotten kleine Ferienhäuschen, Rückzugsort für das Wochenende und für Ferien. Beim Bau eines Hotels fühlten sich Gogg und Wärgi in die Enge getrieben und versuchten mit nächtlichen Störmanövern Einfluss zu nehmen: Werkzeuge und Material waren unauffindbar, eine aufgestellte Mauer wurde in einer Nacht zertrümmert. Die Bauherrschaft, zuweilen etwas besorgt, setzte die Arbeit fort. Ähnlich wie ihre Vorfahren vor mehr als 1000 Jahren waren Gogg und Wärgi gezwungen, ihr Zuhause zu verlassen und sich ins Blinnental zurückzuziehen.
Der Bau des Hotels wurde fertig gestellt, Leben erfüllte die Gemäuer, Gastgeber und Gäste fühlten sich wohl. Gogg und Wärgi im hinteren Blinnental, keineswegs rachesüchtig und trotzdem willens, ihre Sicht der Dinge bei den neuen Eigentümern zu vertreten. Eines Nachts umzingelten sie das Hotel und forderten die Gastgeber mit Zeichen, Geräuschen und Spuk auf, am folgenden Tag ins Blinnental zu wandern. Diese Aufforderung lösten die Gastgeber ein. Sie erfuhren von Gogg und Wärgi, wie sie dazumal beim Bau des Hotels ihrer Heimat, ihrer Wurzeln beraubt wurden. Die Gastgeber beteuerten ihre Unkenntnis ob dieses Schicksals. Gogg und Wärgi zeigten Nachsicht und schlugen folgenden Deal vor: Der Gastgeber des Hauses sei verpflichtet, einmal die Woche einen Aabsizz mit Sagen und Musik zu gestalten und seiner Frau sei verordnet, mit getöpferten Figuren und Windleuchten für ein passendes Ambiente zu sorgen. Sollten diese Vorgaben befolgt werden, würden Gogg und Wärgi ihre schützende Hand über den Betrieb halten. Ein Handschlag zwischen den beiden Partien; Zeichen gegensätzlicher Wertschätzung und Verbindlichkeit dieser Abmachung.
Die Gastgeber Hanny und Bernhard Gioco hielten sich an diese Vereinbarung und Gogg und Wärgi beschützten den Betrieb. Nach dreissig Jahren, etwas ermüdet zwar, konnten die bisherigen Gastgeber die Verantwortung des Betriebes ihrem Sohn Sebastian-David und der Schwiegertochter Sonja übertragen. Bei der Übergabe war die Vereinbarung mit Gogg und Wärgi ein wichtiges Thema. Sebastian und Sonja stiegen zur Stalenkapelle hinauf, zündeten dort eine Kerze an und setzten ihren Weg ins Blinnental fort. Dort stellten sie sich Gogg und Wärgi vor, erzählten von ihren Plänen, das stimmige und wohlige Ambiente im Hotel Glocke weiterhin zu pflegen, den Betrieb auszubauen und neues Leben einzuhauchen. Der Aabäsizz mit den Zellete, den Geschichten, Sagen und Musik werde auch in Zukunft zelebriert, solange die Eltern noch bereit sind und Energie und Kraft vorhanden seien. Der neue Bau erhalte die Form einer Goggwärgihöhle, gekonnt und voller Überraschungen.
Gogg und Wärgi, gut gelaunt in ihrer Höhle, freuten sich über den Besuch der nächsten Gastgebergeneration. Gemütliches Zusammensein und reger Austausch prägten diese eindrückliche Begegnung.
Vor dem Eindunkeln bekräftigten Gogg und Wärgi nochmals den Willen, die Weiterentwicklung des Hotels weiterhin zu begleiten, soweit dies in ihrer Macht stünde. Zufrieden und erleichtert, erfüllt und beseelt ob so viel Wohlwollen wanderten die neuen Gastgeber in Richtung Überrotten, in der Stalenkapelle als Dank noch einen Halt einlegend.